Hörbuch und Hörspiel

Das Hörbuch

Hörbücher erfreuen sich einer zunehmend wachsenden Beliebtheit. Sie bieten eine gute Möglichkeit der Unterhaltung oder Weiterbildung unabhängig von einem Buch in der Hand. Mit einem Hörbuch lässt es sich praktisch „hörend“ lesen – beim Auto oder Zug fahren, beim Bügeln, Nähen, Putzen oder nur beim Entspannen. Für sehbehinderte oder gar blinde Menschen, die völlig auf Literatur verzichten mussten, ist das Hörbuch eine segensreiche Erfindung.








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Geschichte und Entwicklung des Hörbuches

Das heutige Hörbuch, das auch Audiobook oder Audiobuch genannt wird, hat eine langwierige Entwicklung hinter sich. Erste Hörbücher wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von der Deutschen Grammophon in Zusammenarbeit mit dem Theater produziert – daher gab es vorerst nur Klassiker wie Goethe und Schiller.

Da die Rundfunkanstalten auf einen großen Bestand an Archivaufnahmen zurückgreifen konnten, kam es Anfang der 70er Jahre zu einer Kooperation zwischen Radiosendern und Hörbuchproduzenten.

Ende der 70er Jahre kam die Hörkassette auf den Markt und löste die besprochene Platte als Tonträger ab. Radiosender und Theater fingen nun an, gemeinsam mit Buchverlagen an neuen Projekten zu arbeiten.
Innovative Verlage wie beispielsweise Rowohlt und Luchterhand versuchten sich an ehrgeizigen Hörbucheditionen, scheiterten jedoch wegen mangelnder Nachfrage am Markt.

Anfang der 90er Jahre gelang dem Audiobook dann endlich der Durchbruch. In Zusammenarbeit mit dem Goldmann Verlag editierte der WDR erste Krimihörspiele in einer damals unglaublichen Auflage von 30.000 Exemplaren.
Mitte der 90er Jahre kam die CD auf den Markt und löste aufgrund ihrer Langlebig- und Haltbarkeit schnell die Hörkassette als Tonträger ab. Mittlerweile gibt es außerdem eine wachsende Anzahl an MP3-Hörbuchfassungen, die den Vorteil haben, sich leicht auf tragbare Player oder Computer übertragen zu lassen.

Nachteil des Hörbuches

Obwohl Hörbücher eine gute und praktische Alternative zum gedruckten Buch darstellen, haben sie einen gravierenden Nachteil: Aufgrund der immer noch geringen Speicherkapazität der Tonträger werden gerade längere Romane und Sachbücher – teilweise stark – gekürzt. Das Wesentliche des Inhaltes bleibt zwar erhalten – wer jedoch Wert auf die Gesamtaussage oder alle stilistischen Raffinessen eines Autors legt, kann bisher auch weiterhin nicht auf die gedruckte Fassung verzichten.

Hörbuch-Varianten

Es gibt verschiedene Arten an Hörbüchern. Die häufigsten sind das belletristische und das Sach-Hörbuch, die meistens von nur einem Sprecher gelesen werden; das mit Lernmethodik verbundene Lehr-Hörbuch; der zum Beispiel in Museen eingesetzte Audio-Guide und das Hörspiel.

Das Hörspiel

Hörspiele sind keine von einem einzelnen Sprecher gelesenen literarischen Werke, sondern dramatisierte Inszenierungen, die von verschiedenen Sprechern gesprochen und meistens mit Geräuschen, Klängen und Musik unterlegt sind. Sie wurden gezielt für den Hörfunk entwickelt und bilden ein eigenständiges literarisches Genre.

Geschichte des Hörspiels

Hörspiele gibt es bereits seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie machten zuerst in den USA Furore, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Westdeutschland boomten. Da die meisten Kinos und Theater im Krieg zerstört und nur langsam wieder aufgebaut wurden, boten die von den Radiosendern übertragenen zahlreichen Hörspiele bis in die 60er Jahre eine gute Unterhaltung und Zerstreuung.

Bis heute hält sich in Deutschland die Leidenschaft für Hörspiele. Inzwischen hat sich der Markt stark erweitert, da auch viele Hörspiele für Kinder und Jugendliche produziert werden.